„Lips don‘t lie“

„Lips don‘t lie“ von Ginger Scott!

Klappentext:

Tristan ist seit dem Tod seines Vaters Mitglied in der FiftySeven, der gefährlichsten Gang in Millers, Arkansas. Wer dabei ist, gehorcht. Wer austreten will, stirbt. Alle Hoffnungen auf eine bessere Zukunft hat Tristan längst aufgegeben – bis Riley in sein Leben tritt. Doch er darf ihr seine Gefühle niemals zeigen, denn wer ihm etwas bedeutet, wird zur Zielscheibe der Gang.
Riley hat gelernt, niemals aufzugeben. Als sie nach Millers zieht und Tristan begegnet, fasziniert sie der unnahbare Bad Boys sofort. Obwohl sie ständig aneinandergeraten, sieht Riley hinter Tristans harte Fassade. Und je näher sich die beiden kommen, desto mehr möchte Riley Tristan helfen, aus der FiftySeven auszutreten. Doch er wäre nicht der Erste, der dabei sein Leben lässt …

Hier geht’s zum Buch!

Meine Meinung:

Als ich das Cover von „Lips don‘t lie“ das erste Mal gesehen habe, war ich total verzaubert. Ich finde es wirklich wundervoll und auch der Klappentext hat mich angesprochen. Ein Junge, der in einer kriminellen Bande steckt und ein Mädchen, das vielleicht sein Ausweg ist.

Man lernt Tristan und Riley kennen. Beide kommen aus unterschiedlichen Welten und trotzdem passen sie zueinander. Tristan wirkt anfangs unnahbar und unfreundlich. Jedoch merkt man als Leser*in schnell, dass das nicht so ist. Eigentlich wünscht er sich ein anderes Leben, jedoch sieht er dafür keine Möglichkeit. Riley ist jung, neu in dem Viertel und liebt das Basketballspielen. Ich fand sie von Anfang an sehr sympathisch und auch ziemlich schlagfertig. Wenn sie sich etwas in den Kopf setzt, dann zieht sie es auch durch.

Die Geschichte plätscherte vor sich hin und fast 2/3 passierte nicht wirklich viel. Das fand ich etwas schade, da mich die Geschichte dadurch nicht richtig packen konnte und ich zwischendurch die Lust am Lesen verlor. Auch die Beziehung zwischen Riley und Tristan entwickelte sich zähflüssig. Sie versuchte anfangs krampfhaft, ihn von sich zu überzeugen und wollte um jeden Preis seine Aufmerksamkeit. Anfangs drehte es sich in vielen Aspekten ums Basketballspiel und sie versuchte, ihn darin zu übertrumpfen. Auch ihre plötzliche Zuneigung konnte ich nicht richtig nachvollziehen.

Mir hat einfach die knisternde Chemie zwischen den beiden gefehlt. Im letzten Drittel des Buches wurde es spannender und ich wollte natürlich wissen, wie die Geschichte endet.

Letztendlich konnte mich „Lips don‘t lie“ nicht ganz überzeugen. Ich mochte den Schreibstil der Autorin, das Cover und die Idee der Geschichte. Leider gab es kaum einen Spannungsbogen und die Chemie zwischen den Protagonisten hat mir gefehlt.

Bewertung:

3,5 von 5 Flügeln!

Vielen Dank an den Ravensburger Verlag für das Rezensionsexemplar.


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